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Interkulturelle Familiënstellen Köln Afdrukken E-mailadres
Mit Familienaufstellungen haben wir schon erfahren, dass Menschen nicht nur auf eine gute Weise mit ihrer Familie und mit ihrem Volk verbunden sein können – auch schmerzvolle Verstrickungen können sich bemerkbar machen. Menschen, die während ihrer familiären Sozialisation mit mehr als einer Kultur, einer Religion, einem Land aufgewachsen sind,  können sehr unterschiedliche und komplizierte Verstrickungen mit sich tragen. Oft handelt es sich dabei um unterdrückte, ungelöste oder unrechtmäßige Vorfälle in Beziehung zu ihrem Hintergrund. So wie beim Familienstellen zeigen sich diese Verstrickungen nicht direkt und sind nicht unmittelbar mit den Sinnen wahrnehmbar. Viele der betroffenen interkulturellen Personen erfahren Schwierigkeiten in ihrem Alltagsleben, Tag für Tag.

Zum Beispiel:
  • Das Gefühl, nirgendwohin zu gehören oder sich nirgendwo wirklich zu Hause zu fühlen. Dieses Gefühl kann sich auf mehrfache Weise ausdrücken - auf persönlicher Ebene, im beruflichen Werdegang oder in der finanziellen Situation.
  • Immer wieder in ermüdende Situationen zu geraten und oft in Konflikte zwischen zwei Feuer hineingezogen zu werden.
  • Es  schwierig finden, sich auszudrücken oder  schwer für sich selbst sorgen können; so als ob eine innere Stimme sie selbst schwächt.
Interkulturelle Schicksale (wie Bikulturalität, Adoption aus einem fernen Land, Emigration,  das nicht mehr Existieren des Landes der Ahnen als Folge von politischen Veränderungen oder von Staatenlosigkeit)  können mit den "Ordnungen der Liebe" aus dem Familienstellen oft nicht versöhnt werden. Hier werden Interkulturelle Systemaufstellungen gebraucht.

Interkulturelle Systemische Arbeit
Gerade das, was ein Reichtum sein könnte – mehrere Kulturen – ist auf diese Weise leider nur ein Hindernis. Hier besteht ein wesentlicher  Unterschied zu Familien, die schon seit  Generationen verwurzelt sind in einem Volk, einer Kultur oder einem Land. Eine solche Verwurzelung ist für Menschen mit einem   interkulturellen Hintergrund zumeist unmöglich.
Menschen mit interkulturellen Hintergründen zahlen oft einen hohen Preis, wenn sie sich  integrieren möchten. Sie haben sehr viel Mühe, ihren Platz zu finden.
Durch Interkulturelle Systemaufstellungen können diese Menschen verstehen, warum sie so sind, wie sie sind und welche Wege sich spezial für sie öffnen, so dass sie sich wieder der Mutter Erde anvertrauen und sich vom Fluss des Lebens mitführen lassen können. Durch Interkulturelle Systemaufstellungen fühlen sie sich als „Kind aller Völker“. Mit diesem Grundgefühl können sie sich von polarisierenden Positionen fern halten, denn sie müssen nicht mehr wählen. Stattdessen  halten sie eine Vorreiterrolle in die Neue Zeit inne, in der die Gemeinschaft sich als „Eine Menschheit“ und „Eine Welt“ begreift.

Praktische Information
Termin: Samstag, 17. Juli 2010 (10:00 – 17:00 Uhr)
Ort: Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Straße 429, 50825 Köln 
Erreichbar mit U-Bahn Linien 3/4 oder Bus.
Parkmöglichkeiten sind vorhanden.
Aufstellerin:
Désirée v.d. Krogt ,Buro IKSA, NL
Sprache:
Deutsch
Organisation: Susanne Konigorski ( Dit e-mailadres is beschermd tegen spambots. U heeft Javascript nodig om het te kunnen zien. )
Kosten:
€ 90, - (inkl. MwSt, inkl. Getränke und Snacks) Anmeldung per Email.
 
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